Erfolgreich als Unternehmer – betriebswirtschaftliche Entscheidungen einschätzen

Weil niemand in der Rolle eines Unternehmers oder Managers geboren wird, ist es wichtig, die teils enorme Tragweite von Unternehmensentscheidungen zu kennen und die dahinter liegenden wirtschaftlichen Kennzahlen zu verstehen. Genau an dieser Stelle setzt die General-Management-Simulation an, welche die ADG in ihrer Veranstaltung „Grundlagen der Betriebswirtschaft für Praktiker“ Vorständen, Geschäftsführern und Führungskräften vom 18.10. - 20.10.2017 anbietet.

Was bedeutet es, heutzutage ein Unternehmen zu führen und dieses über Jahre erfolgreich auf Kurs zu halten? Was sind die Erfolgsrezepte erfolgreicher Firmeninhaber? Zunächst einmal sei geklärt, was ein Unternehmer überhaupt ist: Es ist ein Mann oder eine Frau, der/die etwas „unternimmt“. Zum Wesen des Unternehmers gehört somit stets die schöpferische Verwirklichung, eine hohe Eigeninitiative, Mut und eine gehörige Portion Fantasie. 

Gewinn- und Verlustrechnung (GuV), Jahresabschlussanalyse oder Kosten- und Leistungsrechnung: Ein erfolgreicher Unternehmer sollte durchaus die Grundlagen der Betriebswirtschaft kennen und én detail die wirtschaftlichen Zusammenhänge und die Konsequenzen seines eigenen Handelns verstehen und durch fundiertes betriebswirtschaftliches Wissen unternehmerische Entscheidungen einschätzen können.

Unternehmer haben aber auch stets eine Art Koordinierungsfunktion inne. Neben der Produktivität des Betriebes und der Rentabilität des Unternehmens muss er auch noch den Wert der „Humanität“ auf einen gemeinsamen Nenner bringen.

 

General-Management-Simulation für Vorstände, Geschäftsführer und Führungskräfte

Das eingesetzte Planspiel ist genau genommen ein Brettspiel, mit dem die Teilnehmer die Auswirkungen ihrer unternehmerischen Entscheidungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ihres Unternehmens direkt spüren, ebenso wie die über Produktion, Verkauf, Finanzen und Produkte. Im Verlauf des Planspiels erarbeiten die Teilnehmer über mehrere Geschäftsperioden hinweg eine Strategie für ihr Unternehmen, um sich erfolgreich am Markt positionieren zu können. Während der Simulation konkurrieren sie mit anderen Unternehmen um Kunden, Märkte und Ressourcen, wodurch ein spannender realitätsnaher Wettbewerb entsteht.

Ständige Frage an Unternehmer: Lohnt Investition in neue Produkte?

Konkret werden die Teilnehmer in diesem Planspiel beispielsweise mit der Situation konfrontiert sein, dass sie über die Weiterentwicklung in etablierte, erfolgreiche oder auch in neue Produkte zu entscheiden haben. Um eine fundierte Entscheidung treffen zu können, ob sich eine Investition lohnt und vor allem in welche Produkte, sollten die Teilnehmer einerseits über einen guten Überblick der eigenen Produkte verfügen, und andererseits die Produkte der Wettbewerber im Blick haben. Bestenfalls sollten sie auch den berühmten „Blick über den Tellerrand“ in andere Sektoren nicht vernachlässigen. Zudem schärfen sie mit dem Planspiel das Verständnis dafür, welche Halbwertzeiten ihre Unternehmensleistungen besitzen und wie lange diese tatsächlich am Markt nachgefragt werden. Prozesse und Dienstleistungen sind permanent weiterzuentwickeln, um nachhaltig im Markt zu bleiben.

Dazu gehört auch, sich Gedanken zur Technologie von Fertigungsanlagen sowie Produktionshallen und damit einhergehenden Kosten zu machen. Diese können zwar heute auf dem neuesten technischen Stand sein, sind aber nur für kleinere Fertigungsvolumen ausgelegt. Was aber tun Sie, wenn Sie gerne expandieren – vielleicht auch ins Ausland – und auf andere Produkte umstellen möchten sowie Skaleneffekte durch größere Anlagen erzielen wollen? Welche Risiken gehen Sie darüber hinaus ein, wenn Sie die Markterschließung im Ausland vorantreiben möchten? Besteht die Möglichkeit einer Nachfrage für Ihre Produkte im Ausland? Ist Ihre Bonität so gut, dass Ihnen die Banken zusätzliche Mittel als Darlehen anbieten?

 

Planspiel hilft für globale Zusammenhänge im Unternehmen sensibilisiert zu sein

Letztlich unterstützt dieses Planspiel die Teilnehmer u. a. darin, Verständnis für funktionsübergreifende Zusammenhänge innerhalb des eigenen Unternehmens zu entwickeln, Fachkenntnisse in einzelnen betriebswirtschaftlichen Teilbereichen aufzufrischen und situativ anzuwenden sowie systematische Lösungskompetenz zu praktischen betrieblichen Herausforderungen zu entwickeln. Um all die oberen Fragen zu beantworten, haben sich die Teilnehmer auch in ihren Teams abzustimmen, können ihr Gruppenverhalten und vernetztes Denken trainieren.

Für weitergehende Fragen steht Ihnen gerne zur Verfügung:

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Matthias Perne

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